Im Tresor der Estrházys: Aug in Aug mit Dracula

Nach dem großen Erfolg der Maria Theresien – Ausstellung in den Marchfeldschlössern mit anschließendem Spargelessen bietet ab5zig11 jetzt wieder so eine Kombination aus Kultur und Kulinarik an. Zusammen mit der Bezirkspartei laden die Simmeringer Senioren zum traditionellen Wildessen ein, das diesmal am 18. November im Burgenland stattfinden wird. Kulturelles Highlight dabei: Die Besichtigung der Burg Forchtenstein.

Burg ForchtensteinIhre Anfänge gehen auf das 14.Jahrhundert zurück. Seit dem 17.Jahrhundert ist sie im Besitz der Fürsten Esterházy. Zeit ihres Bestehens galt die Festung als uneinnehmbar. Während der Türkenbelagerung spielte sie eine bedeutende Rolle bei der Sicherung des Habsburger-Reichs gegen den Ansturm aus Osten.

Die Burg trägt die Bezeichnung „Tresor der Esterházy“ – sie birgt die wertvollen Familienpretiosen, wie die barocken Schatzkammerstücke und Sammlungen von militärischen Beutestücken. So ist zum Beispiel seit 1998 die Kunst- und Wunderkammer ausgestellt.  300 Jahre lang lag sie hinter dicken Burgmauern verborgen, jetzt werden 500 der interessantesten Objekte in der „Schatzkammer“ präsentiert.

Insgesamt machen 20.000 Exponate Forchtenstein zu einem der größten Privatmuseen Mitteleuropas. Sehenswert sind die Bildergalerie der Burg mit monumentalen Schlachtengemälden und Ahnenbildern. Sie sollten Stand und Würde der damals aufstrebenden Familie legitimieren. Hierfür vereinnahmte man auch »legendäre« Ahnen wie den walachischen Fürst Vlad III. Tepes, der als Vorlage für Stokers »Dracula« weltbekannt wurde.  aber auch Attila der Hunnenkönig oder Kaiser Karl der Große fanden Aufnahme in die Ahnenreihe. Sie alle sind in Lebensgröße dargestellt. Man kann dort also zum Beispiel dem Vater aller Vampire in die Augen sehen.

Eine besondere Kostbarkeit stellt auch das Zeughaus dar: Hier hat man die Ausrüstung eines gesamten Regiments aus dem 17.Jahrhundert untergebracht.

Wildschmankerln mit Musikbegleitung

Getafelt wird abends nach der Besichtigung im recht bekannten Gasthof „Großhöfleiner Zeche“. Vor allem werden dort Wildspezialitäten gereicht. Es gibt aber auch klassische Gasthausgerichte wie Schnitzel und Schweinsbraten und sogar ein vegetarisches Angebot.

Das Rahmenprogramm zu Speis und Trank ist eine seit vielen Jahren bewährte Mischung: Musik, Tanz und Tombola.

Abfahrt und Ankunft

Los geht es am Samstag, den 18. November um 13:00 Uhr an der Bushaltestelle neben der U3-Endstation Simmering. Sie ist auch der Endpunkt der Ausflugsfahrt. Die Rückkehr ist für ca. 22:Uhr geplant.
Infos und Anmeldung

Die Anmeldung für die Fahrt muss telefonisch oder per Email erfolgen: manuela.traunfellner@wien.oevp.at (Tel.: 0664/83 83 239). Ausserdem muss dabei die gewünschte Speise angegeben werden. Die Speisenauswahl können Sie sich hier ansehen. Anmeldeschluss ist Freitag, 10. November 2017.

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